Schon gewusst? · Deckenleuchten
Deckenleuchten im Überblick: diffus oder gerichtet?
Es gibt zwei Grundarten, wie eine Deckenleuchte leuchten kann. Diffus: Das Licht geht weich in alle Richtungen. Oder gerichtet: Das Licht fällt wie bei einem Scheinwerfer gezielt auf eine Stelle. Dazu kommt, wohin das Licht geht: nach unten, an die Decke oder beides.
Glas-Deckenleuchte
Meist ist das die Leuchte für das Grundlicht im Raum. Der Glaskörper verteilt das Licht in alle Richtungen. Das Licht wirkt weich und gleichmäßig und blendet in der Regel kaum.
Abgehängte Deckenleuchte, diffus leuchtend
Auch eine abgehängte Leuchte aus Glas oder Acryl kann das Grundlicht im Raum übernehmen. Der Glaskörper verteilt das Licht in alle Richtungen, es wirkt weich und gleichmäßig. Der Unterschied zur Glasleuchte an der Decke: Die Leuchte hängt tiefer im Raum und ist dadurch auch selbst zu sehen.
Deckenspot
Ein Deckenspot wirft einen Lichtkegel genau dorthin, wo du ihn hinlenkst. Auf ein Bild, an die Wand, auf die Arbeitsfläche. Üblich sind 38° Abstrahlwinkel. Es gibt Spots aber auch schmaler mit 20° oder breiter mit 60°.
Deckenspot mit Linse
Mit einer Linse verteilt der Spot sein Licht gleichmäßig über eine größere Fläche. So entsteht meist ein ruhiger Lichtkreis mit weichem Rand.
Schienensystem
An einer Schiene lassen sich verschiedene Leuchten einhängen. Spots für direktes, gerichtetes Licht. Dazu diffuse Leuchten, zum Beispiel eine kleine Glaskugel oder ein flaches Lichtmodul.
Deckenleuchte mit indirektem Licht
Diese Leuchte strahlt ihr Licht an die Decke. Die Decke wird hell und gibt das Licht weich in den Raum zurück. Das Licht blendet kaum, und der Raum kann dadurch größer wirken.
Direkt und indirekt
Manche Leuchten können beides. Sie geben Licht nach unten in den Raum und gleichzeitig einen Lichtschein an die Decke. So wird der Raum hell, und die Decke bleibt nicht im Dunkeln.
Abgehängte Deckenleuchte
Sie sitzt nicht direkt an der Decke, sondern hängt an dünnen Seilen oder einer Stange ein Stück darunter. Die Leuchte sitzt näher am Raum und kann selbst zum Blickfang werden.
Abgehängt mit direktem und indirektem Licht
Es gibt auch Deckenleuchten mit Up- und Downlight, also mit Licht nach unten und nach oben. Teilweise lassen sich beide Richtungen getrennt schalten und dimmen. Dann wird zusätzlich die Decke hell, und der Raum kann offener wirken.
Es gibt sehr viele Arten von Deckenleuchten. Alle können wir hier gar nicht zeigen. Das hier ist nur ein Auszug aus den Möglichkeiten, um die wichtigsten abzudecken. Was du hier siehst, sind die Arten, mit denen wir selbst arbeiten und von denen wir aus Erfahrung wissen, dass sie funktionieren.
Es gibt zum Beispiel auch längliche Deckenleuchten mit verschiedenen Abstrahlwinkeln. Damit kann man Architektur in Szene setzen oder einfach nur eine Arbeitsfläche ausleuchten, zum Beispiel in der Küche. Was davon zu deinem Raum passt, schauen wir uns in der Beratung an.
Die grobe Orientierung hast du jetzt. Den Rest klären wir individuell für deine Situation.
Du überlegst, welche Deckenleuchte zu deinem Raum passt? In unserer Lichtsprechstunde schauen wir uns das gemeinsam an. Unabhängig in der Auswahl: Wir beraten nach Lichtqualität und Wirkung, nicht nach Marke.