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Like your Light

Schon gewusst? · Licht im Bad

Licht am Spiegel: von oben, von der Seite oder von hinten?

Montagmorgen, kurz nach sechs. Draußen ist es noch dunkel, der Kaffee läuft schon. Du stehst am Spiegel, rasierst dich oder schminkst dich. Jetzt zählt jedes bisschen Licht im Gesicht.

Und abends, nach einem langen Tag, darf es im Bad ganz ruhig werden. Ein warmes, gedimmtes Licht, mehr braucht es dann nicht.

Der Spiegel ist der wichtigste Lichtplatz im Bad. Es gibt verschiedene Wege, ihn zu beleuchten. Jeder hat seine Stärken.

Vier Arten, den Spiegel im Bad zu beleuchten: schmale Wandleuchte über dem Spiegel, Wandleuchten links und rechts, hinterleuchteter Spiegel mit zwei Pendeln auf einer Seite, Spiegel mit integriertem Licht nach vorne
Verschiedene Wege, den Spiegel zu beleuchten. Gut lassen sie sich auch kombinieren.

Wie wirkt Licht von oben?

Eine Wandleuchte über dem Spiegel. Sie ist oft länglich und schmal und leuchtet entweder nach oben und unten oder nur nach unten. Das Licht kommt aus der Richtung, die wir von draußen kennen, von der Sonne. Deshalb wirkt es selbstverständlich und ruhig.

Es gibt auch die klassischen Glas-Varianten. Sie geben diffuses Licht in den Raum, und vor dem Spiegel stehst du trotzdem gut im Licht.

Und Licht von der Seite?

Je eine Wandleuchte links und rechts vom Spiegel, ungefähr auf Augenhöhe. Das Gesicht wird von beiden Seiten gleichmäßig aufgehellt. Zum Rasieren und Schminken ist das die praktischste Lösung.

Wichtig ist, dass beide Seiten gleich hell sind. Leuchten mit Glas geben ein weiches Licht, das nicht blendet.

Und ein beleuchteter Spiegel?

Beleuchtete Spiegel sind beliebt. Es gibt sie in zwei Arten.

Bei vielen sitzt das Licht hinter dem Glas und strahlt gegen die Wand. Der Spiegel scheint zu schweben, und abends entsteht eine tolle Stimmung. Zum Schminken oder Rasieren reicht das allein aber meist nicht. Das Licht geht nach hinten, auf deinem Gesicht kommt wenig an.

Schön ergänzen lässt sich das mit kleinen Pendeln, die in verschiedenen Höhen neben dem Spiegel hängen. Ein Pendel aus Glas gibt sein Licht rundum ab. Es bringt Licht ins Gesicht und hellt gleichzeitig das Bad auf.

Andere Spiegel haben das Licht direkt integriert und geben es nach vorne ab. Dann kommt das Licht gleichmäßig in deinem Gesicht an.

Welche Lichtfarbe passt ins Bad?

Am Spiegel empfehlen wir warmweißes Licht mit 2700 bis 3000K. Achte außerdem auf einen CRI von 90 oder mehr. Dann sehen Haut, Make-up und Farben so aus, wie sie wirklich sind.

Mit Dim-to-Warm oder Tunable White wird das Bad abends zur kleinen Wohlfühloase. Morgens frisch, abends cosy.

Mehr dazu in unseren Beiträgen „Lichtfarbe und Kelvin“ und „Dim-to-Warm und Tunable White“.

Was ist im Bad anders?

Im Bad gibt es Feuchtigkeit. Rund um Wanne und Dusche gelten deshalb Schutzbereiche. Je näher eine Leuchte am Wasser sitzt, desto besser muss sie gegen Wasser geschützt sein. Das erkennst du an der Schutzart, der IP-Angabe der Leuchte.

Am Waschbecken gibt es keinen eigenen Schutzbereich. Steht es aber nah an Wanne oder Dusche, liegt es schnell im Bereich daneben. Das klären wir gemeinsam mit deinem Elektriker.

Schutzbereiche im Bad: Bereich 0 in Wanne und Duschtasse, Bereich 1 darüber bis 2,25 Meter Höhe, Bereich 2 jeweils 60 Zentimeter daneben. Der Waschtisch steht mittig dazwischen und grenzt direkt an beide Bereiche 2, ist selbst aber kein Schutzbereich.
Schutzbereiche im Bad nach DIN VDE 0100-701. Die IP-Werte in der Grafik sind unsere Empfehlung. Vorgeschrieben sind mindestens IPX7 in Bereich 0 und IPX4 in den Bereichen 1 und 2.

Denk ans Licht, bevor die Fliesen dran sind.

Wandleuchten, Pendel und Lichtlinien lassen sich genau da planen, wo sie am besten wirken. Früh planen kostet nichts extra. Es braucht nur ein rechtzeitiges Gespräch mit deinem Badplaner.

Du planst gerade ein neues Bad? In unserer Lichtsprechstunde schauen wir uns deinen Spiegelplatz gemeinsam an. Unabhängig in der Auswahl: Wir beraten nach Lichtqualität und Wirkung, nicht nach Marke.

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